ÅSNEN

                               

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Der Åsnen ist der zweit größte See Smalands. Er ist besonders struktur- und facettenreich. Er ist von vielen Inseln und Halbinseln geprägt und er hat ein besonders nährstoffreiches Wasser. Dieses nährstoffreiche Wasser sorgt für eine üppige Flora und Fauna.

Åsnen

Åsnen – spiegelglatt, strahlend blauer Himmel, einfach nur geil…

Der südliche Abfluss des Sees speist den Mörrum, Schwedens bekannten Lachsfluß. Wer jetzt denkt, es müsse ja dann auch Lachs im Åsnen schwimmen, der irrt. Ein künstliches Wehr verhindert den Zuzug des Salmons. Man kann unterhalb des Wehrs auch nicht angeln, da der ganze Bereich gesperrt und umzäunt ist. Nach Aussage unserer damaligen Ferienhaus-Vermieterin soll wohl der Bau einer Fischtreppe geplant sein. Sie konnte aber nicht sagen, wann und wo das passieren soll. Jedenfalls haben wir in den vier Jahren 2010, 2011, 2012 und 2013, in denen der See von uns 5mal beangelt wurde, nie einen Salmoniden gefangen. Sollte irgendwann mal das Treppenprojekt realisiert werden, wird dieser See ein echtes Angelabenteuer werden. Aber bis dahin fließt bestimmt noch viel Wasser den Mörrum runter und man kann sich auf Zander, Hecht und Barsch konzentrieren, denn davon gibt es in diesen wirklich wunderbaren See jede Menge.

Åsnen

Mörrum – der Abfluß des Åsnen, Links die Brücke bei Urshult – Rechts Blick von der Brücke

Am Åsnen haben wir unser Domizil überwiegend auf Borgön bei Berit & Vincent aufgeschlagen. Die beiden sehr liebenswürdigen und hilfsbereiten Vermieter bieten diverse Häuser in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten ganzjährig an. Berit spricht gut Deutsch und managt die Häuser. Vincent hat die „Hausmeister“-Funktion inne und kümmert sich um Reparaturen, um die Boote usw.

Åsnen

Der Åsnen hat auch ein gutes Netz an Rast- und Übenachtungsplätzen für Kanuten und Wasserwander…

Åsnen

…an diesen Rastplätzen wurden auch solche Schlafhütten aufgestellt…

Åsnen

…das Campieren ist hier kostenfrei…

Wie bereits erwähnt, ist der Åsnen groß, stark strukturiert und recht weitläufig. Der See hat große tiefe Bereiche, aber auch weite flache Zonen. Man kann viele idyllische Buchten oder Areale zwischen den Inseln finden, wo es richtig „runter“ geht und wo einiges an Fisch steht. Und, auf gepasst, überall dazwischen lauern die Killerfelsen. Teilweise riesige Steine knapp unter der Wasseroberfläche, die nur darauf warten, dass man mit seinem Boot auffährt oder sich seinen Motor demoliert. Dafür ist der Åsnen berüchtigt.

Åsnen

…so ziemlich mittig sieht man ein paar der Killerfelsen, das geht dann knapp unter der Wasseroberfläche weiter…

Um den See sicher angeltechnisch zu erkunden, braucht man ein tüchtiges Boot, ein gutes Echolot-GPS-System, eine Tiefen/Seekarte  und die richtige Angelausrüstung.

Die Tiefen/Seekarte kann man in den regionalen Touristenbüros – Turistbyrå, auf den Campingplätzen und bei den offiziellen Bootsverleihern erwerben. Da der See noch nicht digital ausgelotet ist, jedenfalls bekommt man bis dato keine Abdeckung bei Navionics, ist die offizielle Tiefenkarte die einzige halbwegs brauchbare Orientierungshilfe. Auf der Karte sind die gesperrten Vogelschutzgebiete vermerkt, die man teilweise nicht betreten darf. Die Tiefenangaben und die Tieflinien sind relativ genau und es sind einige gefährliche Untiefen vermerkt, aber bei weitem nicht alle. Deswegen immer die Angaben des Echolotes im Auge behalten. Und wenn es schon passiert, und es wird passieren, diese Stelle unbedingt auf dem GPS markieren, damit man das nächste Mal nicht wieder drauf brettert. Aus diesem Grund sind die Bootsmotoren der meisten Leihboote mit einem Propellerschutz ausgestattet. Sollte man auch haben, wenn man mit dem eigenen Boot auf dem Åsnen fahren will.

Åsnen

Åsnen – Sonnenaufgang morgens 5:00 Uhr

Die effizienteste Angeltechnik am Åsnen ist das Trolling, Schleppen mit Sideplaner und Downrigger. Laut Fiskekort darf man maximal 2 Raubfischruten pro Nase gleichzeitig nutzen, bei 2 Mann pro Boot macht das 4 Ruten, damit lässt es sich schon gut trollen. Da unser Fokus auf Zander liegt, schleppen wir im Bereich 4-12m mittels Downrigger knapp über dem Grund mit schmalen Flachläufern in Silber-, Redhead- und im Barschdesign. Unter bestimmten Bedingungen setzen wir auch versilberte Schlepplöffel sehr erfolgreich ein. Hechtbisse realisierten wir auf große Wobbler a la Firetiger und ähnlich auffälligen Design hauptschlich in Tiefen von 2-4m über die Sideplaner.

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Wenn man viel versprechende Strukturen und Fischechos mit dem Sonar ausmacht und die Wetterlage  es erlaubt, das Boot an einem solchen Hotspot zu halten, sollte man sich unbedingt im Jiggen, Drop Shoten und oder Vertikalangeln ausprobieren.

Die Angelbestimmungen, Infos zu Mindestmaßen, Schonzeiten usw. für den Åsnen findet ihr bei iFiske. Hier könnt ihr auch unproblematisch eure Fiskekort kaufen, geht auch via App. Check it out!

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